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02.07.2014

„Das Parlament“ ab jetzt auch in "Leichter Sprache"

Bild Reichstagsgebäude

Jeder siebte Deutsche zwischen 16 und 64 Jahren kann nur einzelne Wörter oder einzelne Sätze lesen und deren Inhalt erfassen. Trotzdem haben diese Menschen ein Recht darauf, am gesellschaftlichen und politischen Leben teilzunehmen. Die wesentliche Voraussetzung dafür ist Information, auch in schriftlicher Form. Deshalb hat sich die Redaktion von „Das Parlament“ entschlossen, ab Montag, 30. Juni 2014, eine Beilage in "Leichter Sprache" zu ergänzen.

In einer vierseitigen, herausnehmbaren Beilage werden aktuelle politische Begriffe und Themen in Wort und Bild von Fachleuten verständlich aufbereitet.

Die rechtliche Grundlage liefert die in Deutschland gültige Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Tatsächlich ist das Angebot von Texten politischen Inhalts, die so aufbereitet sind, dass sie von Menschen mit kognitiven Behinderungen verstanden werden, aber ausgesprochen überschaubar.

Komplexe Zusammenhänge auf den Kern reduzieren

Die Kunst besteht darin, komplexe Zusammenhänge auf den jeweiligen Kern zu reduzieren. Dabei muss allerdings der Sinn der Aussage erhalten bleiben. Die Erklärung darf also nicht so verkürzt werden, dass die Vereinfachung die Botschaft manipuliert.

Die Beilage liegt ab sofort jeder Ausgabe von „Das Parlament“ bei und steht auch als E-Paper unter www.das-parlament.de zur Verfügung. Inhaltliche Beschränkungen gibt es nicht. Die Erläuterungen werden unterschiedlich lang sein, weil schwierige Begriffe oder komplexe Sachverhalte entsprechend mehr Platz brauchen. Einfach ist leicht also keineswegs.

Link zur Zeitschrift "Das Parlament"

Bild Reichstagsgebäude, Julia Nowak Katz

 
 
 

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